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Fütterung

Die Fütterung ist ein wichtiger Bestandteil bei der Aufzucht bzw. Haltung eines Deutschen Schäferhundes.  Wie viele Mahlzeiten ein Hund pro Tag benötigt kommt natürlich auf das Alter und auf die Belastung an. Welpen werden ab der dritten Lebenswoche zusätzlich zur Versorgung mit Muttermilch drei- bis viermal gefüttert. Mit zunehmenden Lebensalter wird die Anzahl stufenweise auf eine Hauptmahlzeit reduziert. Bei trächtigen bzw. säugenden Hündinnen und bei ständig belastenden Hunden muss dieser Umstand auch bei der Ernähung berücksichtigt werden.

Mahlzeiten pro Tag:
Lebensalter Fütterungsanzahl
0 bis 6 Monate drei- bis viermal
6 bis 12 Monate zweimal
ab 12 Monaten einmal

Nun wie stelle ich fest, ob mein vierbeiniger Zeitgenosse richtig ernährt ist werden Sie sich fragen? Folgende Faustregel soll als Hilfestellung dienen: " Bei einem erwachsenen Hund sollten die Rippen, wenn sie ihn in einer Entfernung von etwa drei bis vier Metern betrachten, die Rippen bei Atembewegungen noch leicht durch das Fell erkennen zu sein."

Ernährung

Grundlage der Ernährung ist, dass immer genügend frisches und sauberes Wasser rund um die Uhr zur Verfügung steht. Der Futternapf sollte nach der Fütterung entfernt und gesäubert werden. Sie sollten auch ruhig dem Hund während er Fütterung seinen Napf wegnehmen bzw. auf einen anderen Platz hinstellen und ihren Hund streicheln. Ihr Hund sollte diesen Umstand ohne knurren quittieren, nur so können sie sicherstellen, dass ihr Hund keine Aggressionen zeigt wenn z. B. ein Kind unabsichtlich dem Hund während der Fütterung in die Nähe kommt. Stolz erzählen manche Hundebesitzer, dass ihre Hunde knurren, sobald jemand dem Fressnapf berühren möchte, doch dies ist eine vollkommen ungewünschte Reaktion.

Immer einen Napf mit frischem und sauberen Wasser neben das Futter stellen!

Speisereste bzw. Tischabfälle sind gänzlich ungeeignet um einen Hund zu ernähren. Grundsätzlich muss sowieso festgehalten werden, dass sich der Nährstoffbedarf von Hund und Mensch deutlich unterscheidet. 

Die meisten Fertigfutterprodukte sind heutzutage soweit, dass sie ab der dritten Lebenswoche bedenkenlos gefüttert werden können. Zur Beachtung sollten auf jedem Fall die Inhaltsstoffe bzw. Zutaten des jeweiligen Futters kommen.  Eiweiß, Vitamine, Kohlehydrate, Fette und Mineralstoffe sollten immer im richtigen Verhältnis mit dem Verbrauch bzw. Bedarf stehen. Je höher die Belastung eines Hundes desto qualitativ hochwertiger sollte das Futter sein.

Knochen, insbesondere Hühnerknochen haben ebenfalls bei der richtigen Ernährung eines Hundes kein Platz, da diese von den Hunden nicht verdaut werden können.

© Markus Gleiß