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Geschichte
der Deutschen Schäferhundes
Der Ursprung der
Hunde reicht viele Jahrmillionen zurück. Aus einem Raubtier, einer
Mischung zwischen Bär, Marder und Katze, entwickelte sich der Wolf, der
Stammvater unserer Hunde. Die Domestizierung begann vor rund 12´000
Jahren: der Mensch machte sich die hervorragenden
Gebrauchshundeigenschaften der Hunde zunutze und verbesserte diese durch
planmäßige Zucht. Hunde wurden für die Jagd, zum Schutz und als Hütehunde
gezüchtet.
In einem Atemzug mit der Rasse des Deutschen
Schäferhundes muss der Name Rittmeister Max von Stephanitz genannt
werden. Sein Rüde "Hektor Linksrein" genannt "Horand
von Grafrath" war der erste im Zuchtbuch des Vereins für
Deutsche Schäferhunde und ist somit der "Stammvater" des
Deutschen Schäferhundes.
Von Stephanitz hatte in den Jahren 1899
bis 1935 das Amt des Vorsitzenden des Vereins für Deutsche
Schäferhunde inne. Dieser Verein setzte sich zum Ziel, einen
gesunden, kräftigen und leistungsfähigen Deutschen Schäferhund zu
züchten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der Rassestandard des
Deutschen Schäferhunde festgelegt, der sich sowohl der körperlichen
Beschaffenheit wie auch auf die Wesens- und Charaktereigenschaften
bezieht.
Um den Rückgang der Nachfrage an
Hütehunden (wie auch der Deutsche Schäferhund einer war und ist) zu
Beginn des 19. Jahrhunderts zu trotzen, versuchte von Stephanitz mit
Erfolg den Deutschen Schäferhund bei Militär und Polizei zum Einsatz
zu bringen. In der Zeit des ersten Weltkrieges dienten ca. 48.000
Deutsche Schäferhunde als Kriegshunde im Deutschen Heer. Der Deutsche
Schäferhund steht auch heute noch als Diensthund Nummer 1 bei Zoll,
Polizei und Bergrettung im Dienst.
© Markus Gleiß
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